Antennen-Lexikon
Hille
Krischke
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Karl H. Hille
geboren 1922 in Berlin
gestorben 2016 in Lenggries



QSL
Karl H. Hille

 

Seit 1938 Funkamateur mit dem Rufzeichen DL1VU; Abitur 1940.
Von 1941 an im Funkwesen der Wehrmacht, Ausbildung zum Funktechniker, Einsatz in der Nachrichtenübermittlung, Funkbeobachtung, Funkpeilung, Frequenzberatung und im Gerätewesen. Er entwickelte eine Ferntastung von Telegrafie-Sendern mittels Trägerfrequenzübertragung.

Nach 1945 an der Reorganisation des Amateurfunks in Deutschland beteiligt, Gründungsmitglied des Bayerischen Amateur-Radio-Clubs, eines Vorläufers des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC). 1958-1963 Leiter des Ortsverbandes Freilassing.
Studium der Pädagogik, Lehrtätigkeit später vorwiegend in den naturwissenschaftlich-mathematischen Fächern an Hauptschulen, Fachoberschulen und im Telekolleg.

Seit 1941 theoretische und praktische Arbeiten an Antennen, diverse Veröffentlichungen.1965 ausgezeichnet mit der Goldenen Ehrennadel des DARC.
1974 Erteilung eines Britischen Patents für die optimierte T-Antenne (GB 1 454 101) und 1990 eines Deutschen Patents für eine Variation dieser Vertikalantenne (DE 38 40 105). 1996 erhielt er zusammen mit H. Brückner, DL2EO, ein Deutsches Patent für eine Breitbandige Hybridantenne (DE 42 19 569).
Mehrere Reisen in den Pazifik zur Förderung des Amateurfunks und zum
Studium von Funk und Antennen.

Ende 2015 gab Karl H. Hille sein Rufzeichen DL1VU zurück.

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